Geschichte

Der Sportverein Langenzersdorf wurde im Jahr 29. August 1919 gegründet. Der SV Langenzersdorf war von 1919-1938 Mitglied beim Niederösterreichischen Fußballverband (NÖFV), von 1938-1941 beim Wiener Fußballverband (WFV), von 1941-1946 wurde aufgrund des 2. Weltkriegs der Spielbetrieb eingestellt, von 1946-1953 war der Verein wieder Mitglied des NÖFV, von 1953-2006 des WFV und seit Sommer 2006 ist der Verein wieder in den Meisterschaftsbetrieb des Niederösterreichischen Fußballverbands eingegliedert.

 

Chronik:

1919: Gründung am 29. August 1919, erster Fußballplatz im Überschwemmungsgebiet (jetzige Donauinsel)

 

1924: Erstmals Meister in der 2. Klasse des Niederösterreichischen Fußballverbands. Danach spielte man auf der derzeitigen Anlage in der Klosterneuburgerstraße, früher noch Augebiet.

 

1939: Am 18. August wurde im Gasthaus Roderich das 20-jährige Jubiläum gefeiert.

 

1939: Meistertitel in der 1. Klasse des Wiener Fußballverbands.

 

1941: Wurde der Spielbetrieb aus Mangel an Spielern für fünf Jahre eingestellt (2. Weltkrieg)

 

1946: Erstes Meisterschaftsspiel nach dem Krieg auf den „Rischagründen“ nahe der S-Bahn-Station Bisamberg. Am Sportplatz in der Klosterneuburgerstraße konnte nicht gespielt werden, weil das Sowjetische Militär den Fußballplatz als LKW-Parkplatz benutzt hatte. Zugehörigkeit zum Niederösterreichischen Fußballverband. Kurzzeitig kamen neben dem Fußball auch die Sektionen Tischtennis, Handball und Eishockey zum Sportverein. Am 3. März 1946 fand die erste Generalversammlung nach dem 2. Weltkrieg statt.

 

1953: Der SV Langenzersdorf ist, wie schon kurzzeitig während des Krieges, wiederum beim Wiener Fußballverband. Im August 1953 wurde die Sektion Handball aus dem Sportverein ausgegliedert. Begründung: Der Rasen wurde von den Handballern zu sehr belastet.

 

1954: Bei der Generalversammlung im Jänner gab der Obmann der Eishockey-Sektion den Ausstieg aus dem Sportverein bekannt.

 

1956: Bei der 31. Generalversammlung am 29. Jänner 1956 wurde Michael Robl wieder zum Obmann gewählt.

 

1958: Erstmals wurde am Sportplatz ein Flutlicht montiert.

 

1960: Erstmals gab es einen Trainer, der die Aufstellung für die Fußballmannschaft machte. Davor wurde die Aufstellung vom Vorstand vorgenommen.

 

1965: Aufstieg als Zweiter der 2. Klasse in die 1. Klasse D .

 

1969: 50-jähriges Jubiläum des Vereins.

 

1974: Erste internationale Turnierteilnahme der Kampfmannschaft in Lorete de Mar (bei Barcelona). Das erste Spiel wurde 4:1 gegen Santanyi (Spanien) gewonnen, das zweite Spiel mit 0:5 gegen Borgofraco (Italien) verloren.

 

1975: Wurde mit dem Bau des neuen Klubgebäudes begonnen.

 

1976: 1. Langenzersdorfer Wiesenfest – mehr als 30 Jahre ein fixer Bestandteil des Langenzersdorfer Sommers und finanzielle Grundlage für den sportlichen Betrieb.

 

1978: Meistertitel in der 1. Klasse D und Aufstieg in die Unterliga B (jetzige Oberliga B) und somit eine Klasse unter der Wiener Liga. In dieser Liga spielte der SVLE bis zum Wechsel zum Niederösterreichischen Fußballverband im Sommer 2006.

 

1982: Fertigstellung des neuen Klubgebäudes mit Unterstützung der Gemeinde Langenzersdorf, der Niederösterreichischen Landesregierung und dem Wiener Fußballverband

 

1985: Gesamtnachwuchs (Junioren, Jugend, Schüler, Knaben) erreicht den Meistertitel und Aufstieg in die C-Liga

 

1988: Der Vorstand beschließt, den Dachboden für Kabinen, Sekretariat und Sprecherkabine auszubauen.

 

1991: Herbstmeister in der Unterliga B unter dem Ex-Internationalen Josef Sara, der die Funktion des Spielertrainers innehatte. Am Ende reicht es jedoch nur zum zweiten Platz. Neben Josef Sara spielte auch sein Bruder Robert in Langenzersdorf. Robert Sara war langjähriger Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft, unter anderem beim legendären 2:3 gegen England in Wembley und bei der Weltmeisterschaft 1978 (Cordoba).

 

1992: Sieger im kleinen Finale des Wiener Toto-Cups im Praterstadion gegen Hellas Kagran. Das Spiel endete 3:2.

 

1995: Freundschaftsspiel gegen des SK Rapid Wien (erstes Spiel von Carsten Jancker für Rapid)

 

1997: Herbstmeister der Unterliga B, am Ende wieder nur Zweiter.

 

1998: Fertigstellung der automatischen Bewässerung am Sportplatz

 

1999: Im Jänner wird der Zubau fertig gestellt und bezogen. Das ehemalige Sekretariat wird ein zusätzlicher Raum für die Kantine, die Küche der Kantine wird umgebaut und um einen Teil einer Kabine erweitert.

 

2000: Im Mai wird erstmals eine Homepage des SV Langenzersdorf (www.svle.at) im Internet veröffentlicht.

 

2001: Errichtung eines Kunstrasen-Trainingsplatzes mit Flutlicht und Umkleide-Container durch die Gemeinde Langenzersdorf am Scheibenmais.

 

2003: Der Bau einer meisterschaftstauglichen 6-Masten-Flutlichtanlage am Sportplatz und Errichtung einer Tribünen-Plattform mit Unterstützung der Gemeinde Langenzersdorf, dem Wiener Fußballverband und dem Land Niederösterreich.

 

2005: Der Nachwuchs wird Meister in der C-Liga und steigt in die B-Liga auf.

 

2006: Der Verein beschließt einen Verbandswechsel und wechselt nach 52 zurück zum Niederösterreichischen Fußballverband. Einstufung in die Gebietsliga Nord/Nordwest. Das 30. Wiesenfest geht über die Bühne.

 

2007: Im Frühjahr 2007 wird eine Frauenmannschaft gegründet. Sie nimmt ab der Saison 2007/08 am Meisterschaftsbetrieb in der Gebietsliga Weinviertel teil. Der SVLE muss im ersten Jahr beim NÖFV als Drittletzter in die 1. Klasse absteigen. Im Klubgebäude wird eine neue Heizungsanlage mit Solar-Kollektoren der Fa. Buderus installiert. Neue Rohrleitungen werden verlegt und die Gästekabinen werden renoviert.

 

2008: Der SV Langenzersdorf schafft mit dem ersten Meistertitel seit 30 Jahren den sofortigen Wiederaufstieg in die Gebietsliga. Im NÖ Meistercup erreicht der SVLE das Viertelfinale. Mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Langenzersdorf und des NÖFV wird eine neue Flutlichtanlage installiert. Der Zaun um den Sportplatz wird erneuert. Das 32. Wiesenfest ist mangels Interesse und wirtschaftlichem Erfolg vorerst das letzte. Im September 2008 wird eine Seniorenmannschaft gegründet.

 

2009: Im Jahr 2009 feiert der SV Langenzersdorf sein 90-jähriges Jubiläum. Zum Jubiläum ist am 11. August der österreichische Cupsieger Austria Wien zu Gast. Der SVLE feiert nach einem Wolkenbruch vor 1.200 Zuschauern eine 0:9-Niederlage. Alois Kürzinger spendet dem SVLE im Sommer 2009 eine elektronische Matchuhr samt Toranzeige.

 

2011: Die Frauenmannschaft steigt als Zweiter der Gebietsliga Weinviertel in die NÖ Landeliga auf.

 

2012: Die U18 des SV Langenzersdorf gewinnt alle Spiele im Frühjahr und wird souverän NÖ Landesmeister. Erstmals schafft mit der U14 eine Nachwuchsmannschaft des SVLE die Qualifikation für die Landesliga.

 

2014: Auflösung der Frauenmannschaft wegen Spielerinnenmangels.

 

2015: Abstieg der Kampfmannschaft in die 1. Klasse Nordwest. Die Nachwuchsmannschaften des SVLE sind die erfolgreichsten der 81 Fußballvereine der Jugendhauptgruppe Nordwest (Bezirke Hollabrunn, Horn, Korneuburg und Teile der Bezirke Mistelbach und Tulln). LE gewinnt die NW- Meisterschaften der Altersklassen U11, U12, U13, wird U16-Vizemeister und stellt alle Spieler des niederösterreichischen Volksbank Mike-Cup Siegers der Volksschule Langenzersdorf.

 

2016: Beim SV Langenzersdorf spielen etwa 250 Aktive in zehn Nachwuchsmannschaften, der Kampf-, Reserve- und Seniorenmannschaft Fußball. Ziel des Vereins ist, dass möglichst viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs künftig auch im Erwachsenenbereich für den SVLE auflaufen. Deshalb wird die Nachwuchsarbeit gefördert und besonders Augenmerk auf die Förderung der sozialen und sportlichen Kompetenz gelegt. Das Nachwuchstraining setzt auf altersangepasste fußballerische Ausbildung durch ausgebildete Trainer, in der sich jeder Spieler individuelle weiterentwickeln kann. 

 

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Klosterneuburgerstrasse 21-23
A-2103 Langenzersdorf


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